It´s Showtime in the Snowtime

Schnee, Trump und Kälte ergeben momentan eine ernüchternde Synergie in unserem Lebensumfeld. Aber nicht nur dort, auch im World Wide Web schreit es geradezu danach. Und während wir noch darüber sinnieren, was uns in diesem Jahr noch so erwarten wird, schlägt es uns förmlich ins Gesicht. Die Rede von Meryl Streep hat wieder etwas zum Rollen gebracht und das Böse erneut entfacht. Die kürzlich vergangene Verleihung der Golden Globes zeigt uns auf, was Demokratie bedeutet (und eigentlich sind wir uns dem auch bewusst), doch mit der Erhebung des moralischen Zeigefingers steuern wir auch immer wieder das Herz an. Davon haben sich jedenfalls auch weitere öffentliche Personen leiten lassen.

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Die Dropkick Murphys sind mit ihrem neuen Album „11 Short Stories of Pain & Glory“ zurück und appelieren damit an eine Welt mit Verstand. Oder wie Die Welt sagen würde: „Auch gute Menschen müssen manchmal brüllen.“ Auf ihrem achten Studioalbum geht es vorallem auch um den „Claddagh Fund“, eine Stiftung für das Wohl der Ärmsten, welche sie 2009 gründeten. Mit Trump kommen harte Zeiten auf die Ärmsten zu, das wissen alle und genau dafür braucht es Bands wie Dropkick Murphys, damit die Bösen auch andere brüllen hören. Am 23.01. werden sie euch in der Max-Schmeling-Halle zeigen, was gemeint ist. Quelle: Die Welt

Wer sich weder von der Kälte draußen, noch von der Kälte des designierten Präsidenten unterkriegen lassen will, der versucht es einfach mit noch mehr Musik. Damit das Winterquartier spontan verlassen werden kann, halten wir anbei unsere Palette frischer Show für das folgende Quartal parat: Das Elektro Pop Duo East Of My Youth aus Reykjavik / Island kennt sich mit eisigen Temparaturen und warmen Klängen aus. Überzeugt euch am selbst am 14.01. im Musik & Frieden. Auch der Freigeist Luke Elliot bringt aus seiner Wahlheimat Norwegen am 18.01. im Privatclub eingehende Folkballaden mit. Und wo wir gerade schon beim Adjektiv „eingehend“ sind, geben wir euch diese Tipps für den Januar mit: 22.01. Lewis & Leigh im Privatclub / 26.01. Chrome im cassiopeia / 29.01. Joe Volk im Maze / 31.01. The Naked and Famous im Columbiatheater.

Mit nicht mehr ganz so nordischen Bands, aber facettenreicher Musik geht es auch im Februar weiter: Am 02.02. erwartet euch der australische Künstler Dustin Tebbutt im Maze / 04.02. Joachim Witt im Gretchen / 06.02. Four Year Strong im Cassiopeia / 09.02. GRiZ im Lido. Wenn die Liebe sich anhand von Blumensträußen zeigt, wissen wir es Valentinstag. Da wir Traditionen (sofern man davon sprechen kann, denn vielmehr ist es ja eine Erfindung) lieber den Rücken kehren, empfehlen wir den Besuch folgender Shows (gern auch als Geschenk verpackt): 14.02. Nick Waterhouse im Heimathafen Neukölln und Josh Ritter im Grünen Salon / 17.02. Moulettes im Badehaus Szimpla / 21.02. Taking Back Sunday im Lido / 24.02. Pick A Piper im Admiralspalast / 27.02. Matthew And The Atlas im Privatclub.

Der März lässt dann hoffentlich wieder die Sonne raus, damit wir mit serotoninbeheizten Gemütern in die Hallen zu unseren All-Time-Favs kehren können. Schaut doch mal, ob ein Tänzchen auf der einen oder anderen Show für euch dabei ist: 02.03. Cold Years im Maze / 05.03. John Mayall im Columbia Theater / 09.03. Anthrax im Huxleys Neue Welt / 12.03. Irish Spring im Columbia Theater / 15.03. Slaves (US) im Musik & Frieden / 17.03. Scott Bradlee´s Postmodern Jukebox im Tempodrom / 22.03. Danko Jones im Huxleys / 26.03. Owls By Nature im Privatclub / 30.03. Massendefekt im Bi Nuu. Wir hören uns wieder im Frühling, wenn die Narzissen sprießen. Bis dann!