CHARLOTTE LAWRENCE

CHARLOTTE LAWRENCE

Datum: Montag, 25. März 2019
Ort: Kantine am Berghain, 10243 ( Am Wriezener Bahnhof · 10243 10243)
Einlass: 19:00
Beginn: 20:00

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„Ich habe wirklich nicht die geringste Ahnung, woher meine unstillbare Leidenschaft seit frühesten Kindertagen stammt, Musikerin zu werden. Meine Eltern haben zwar eine große Plattensammlung, sind beide musikalisch aber komplett unbegabt, ja stocktaub“, lacht Charlotte Lawrence auf die Frage, wie sie bereits in so frühen Jahren zu einem derart unwiderstehlichen Ausdruck als Sängerin und Songwriterin fand. Allein: Infrage gestellt hat sie dieses Ziel nie, seit sie sich im Alter von vier Jahren erstmals an ein Piano setzte. Seither hat die Kalifornierin, die es in den Kreisen gleichaltriger Teenager bereits als Fotomodell zu einem weithin beachteten Ruhm brachte, diesem Ziel fast alles untergeordnet. Im Alter von 14 begann sie, erste selbst geschriebene und in ihrem Schlafzimmer aufgenommene Songs ins Internet zu stellen. Seither erschienen nach und nach 13 Songs von ihr, von denen einige – darunter „Sleep Talking“, „Psychopath“ und „Everybody Loves You“ aus ihrer ersten EP „Young“ – fast umgehend zu viralen Hits aufstiegen. Aktuell weist etwa das Spotify-Profil von Charlotte Lawrence rund zwei Millionen wöchentliche Hörer auf, Tendenz rapide steigend. Und dies nicht nur in ihrer Heimat USA, wo Lawrence in den kommenden Wochen ihre erste Headline-Tournee absolvieren wird, sondern weltweit. Und so kommt das 18-jährige Naturtalent am 25. und 26. März 2019 auch erstmals für zwei Konzerte in Berlin und Köln nach Deutschland.

Kaum jemand ihres Alters dürfte die Mechanismen der US-amerikanischen Unterhaltungs-Industrie dermaßen gut kennen wie Charlotte Lawrence, denn rote Teppiche und Gala-Empfänge gehörten bereits zu ihrem Alltag, als sie noch im Kinderwagen saß. Verantwortlich dafür sind ihre Eltern: Ihre Mutter Christa Miller gehört zu den meistbeschäftigten TV-Serienschauspielerinnen der Traumfabrik und bekleidete u.a. in „Scrubs“ und „Der Prinz aus Bel Air“ über viele Jahre tragende Rollen. Und ihr Vater zählt zu den erfolgreichsten Serien- und Show-Entwicklern des amerikanischen Fernsehens. Entsprechend privilegiert wuchs Charlotte Lawrence in Hollywood auf, sie nutzte die Kontakte der Eltern und stieg bereits in jungen Teenie-Jahren zu einem gefragten Nachwuchs-Mode aufl, mit Fotostrecken in Teen Vogue oder Harper’s Bazaar.

Wahres Glück und innere Zufriedenheit fand die junge Schönheit aber immer dann, wenn sie sich mit ihren eigenen Songs in ihrem Kinderzimmer vergrub. Inspiriert durch die Platten ihrer Eltern, konzentrierte sie sich dabei von Anbeginn auf die Entwicklung eines zeitlosen Folk-Pop, der ebenso an Klassiker wie Joni Mitchell und Stevie Nicks erinnert, wie er sich von aktuellen Folk-Granden wie Bon Iver oder Damien Rice inspirieren lässt. Dabei stets im Zentrum: entschlackte Arrangements, die ihre erstaunlich reife, abgeklärte und für ihre Jugend außergewöhnlich rauchige Stimme umspielen.

Zehn Jahre schrieb und übte sie sich als Songwriterin im stillen Kämmerlein, bevor sie 2014 mit „The Finish Line“ ihren ersten eigenen Song über das Netz teilte. Bereits wenige Monate später konnte sie sodann beobachten, wie sich erstmals eine Arbeit von ihr wie ein Lauffeuer über das gesamte Land verbreitete: Mit einer bedächtigen, eher an Bar-Jazz denn an Teenie-Pop erinnernden Coverversion des „Grease“-Klassikers „You’re the One That I Want“ bewies sie, dass sie selbst 40 Jahre alten Radiohits eine vollkommen eigene künstlerische Handschrift verleihen kann. Seither steigt der Stern von Charlotte Lawrence unaufhaltsam: Alle paar Monate erschien ein weiterer Song von ihr, viele davon avancierten innerhalb von Wochen vom Geheimtipp zu viralen Online-Phänomenen mit vielen Millionen Klicks. Seit im Juni mit „Young“ ihre erste EP erschien, sind sich Mode-, Trend- und Musik-Magazine einmal selten einig, dass mit Charlotte Lawrence eine neue Stimme des jungen handgemachten Pop heranwächst, von der man noch viel hören wird.