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Charlotte OC

Charlotte OC

Datum: Dienstag, 21. März 2017
Ort: Kantine am Berghain, 10243 ( Am Wriezener Bahnhof · 10243 10243)
Einlass: 19:00
Beginn: 20:00

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Junge Britin vereint auf ihrem im März 2017 erscheinenden Debutalbum ›Careless People‹ düsteren Soul mit elektronischen Sounds.

Die Persönlichkeit der 22 jährigen Britin ist geprägt von Gegensätzen, einem bewussten Spiel mit hell und dunkel – und genau das macht ihre Musik besonders. Reduzierter, gespenstischer Gospel-Soul mit großem Hitpotential. Initialzündung für diesen Sound war ein Besuch im Berghain, Berlins legendärem Boheme Tempel. In der postindustriellen Umgebung des ehemaligen Elektrizitätswerkes hörte Charlotte OC einen Mix von Bon Ivers ›Hi Life‹ – und fand im Gegensatz von Justin Vernons glockenklarer Stimme, die förmlich über der feiernden Menge des dunklen Nachtclub Monolithen zu schweben schien, ihre persönliche musikalische Vision.
»Ich will, dass meine Musik so klingt, wie Berlin sich anfühlt« sagt Charlotte über diesen Erweckungsmoment, der uns mit ›Careless People‹ eines der grandiosesten Alben für 2017 beschert.

Charlotte Mary O´Connor wuchs im britischen Blackburn als dritte Tochter einer halb Malawischen, halb indischen Mutter und einem irischen Vater in einem musikalischen Haushalt auf. Der Familien- Soundtrack bestand vornehmlich aus klassischen Songwritern wie James Taylor, John Martyn und Joni Mitchell, hielt aber genauso Platz für den nervösen Großstadt-Sound der Talking Heads bereit. Schon früh spürte Charlotte die emotionale Kraft, die Musik innewohnt – und so wurde die Welt der Klänge ihr Refugium, aus dem heraus ihr schon im frühen Kindesalter klar wurde, dass sie nichts anderes als Sängerin werden möchte. Durch Alicia Keys, die für sie zu einer frühen Identifikationsfigur wurde, entdeckte sie für sich zunehmend die rohe Intensität des Soul – und so verwundert es keinesfalls, dass Charlotte OCs Gesang an Candi Stanton genauso erinnert wie an Stevie Nicks – Genres interessieren sie nicht, solange das Gefühl dahinter echt ist.
Dieses Talent blieb in Zeiten von myspace nicht lange verborgen und im Alter von 18 Jahren fand sich Charlotte mit einem Major Plattenvertrag wieder, der jedoch ins Nichts führte. Im Nachhinein ein Glücksfall, denn Charlotte gewann so die nötige Zeit, um als Künstlerin reifen zu können.

2013 erfolgte mit der ›Color My Heart‹ EP ihre erste Veröffentlichung, die auf große mediale Aufmerksamkeit traf. Knapp ein Jahr später bescherte ihre ›Strange‹ EP mit der Single ›Hangover‹ ihr gar eine Rotation bei BBC Radio 1. ›Burning‹, EP Nummer drei, folgte in 2015 und offenbarte, dass sich hier gerade eine musikalische Persönlichkeit formt, von der man Großes erwarten darf.

Vergangenes Jahr machte Charlotte OC mit ihren Singles ›Blackout‹ und ›Darkest Hour‹ deutlich, dass ihr Debutalbum ›Careless People‹ nicht weniger als großartig ausfallen wird. Klassisches Songwriting mit Tiefgang trifft hier auf düstere elektronische Sounds und die emotionale Wucht des Soul. Spektakulär.