Jake Bugg © Live Nation

Jake Bugg

Datum: Mittwoch, 01. November 2017
Ort: Passionskirche, Berlin ( Marheinekeplatz 1 · 10961 Berlin)
Einlass: 19:00
Beginn: 20:00

Solo Acoustic
Website Am Event teilnehmen

Jake Bugg: Von Nottingham nach Nashville!
Viertes Album „Hearts That Strain“ erscheint am 1. September
Grandiose Neuinterpretation des klassischen Nashville-Sounds
Zwei intime Shows im Oktober/November in Köln und Berlin

Es ist nicht übertrieben, Jake Bugg als Wunderkind zu bezeichnen. Gerade einmal 23 Jahre alt, veröffentlicht er am 1. September bereits sein viertes Album „Hearts That Strain“, auf dem der begnadete Songwriter sich und seine Musik ein weiteres Mal neu definiert. Mit seinen drei voran gegangenen Alben avancierte er sukzessive zum Weltstar, der in ganz Europa und sogar in den USA regelmäßig die Charts aufmischt. Dabei bleibt Jake Bugg nicht stehen, sondern entwickelt sich mit jedem neuen Werk mutig weiter. Sein neuester Streich ist nun eine Reise in den traditionsverbundenen Sound Nashvilles, wo er mit einigen lokalen Größen innerhalb von drei Wochen sein neues Album einspielte. Jenes wird sicher erneut hohe Einträge in die internationalen Hitlisten finden – mit Musik, die so gelassen und souverän klingt, als sei Jake Bugg ein alter Meister seines Fachs. Am 30. Oktober und am 1. November bekommen die deutschen Fans erstmals die Chance, seine neuen Songs im Rahmen intimer Shows in Köln und Berlin zu hören.

Die Medien waren sich schnell einig, als er 2013 quasi auf dem Nichts mit seinem ersten, selbstbetitelten Album auftauchte: Mit Jake Bugg hat Großbritannien einen frischen Singer/Songwriter alter Schule gefunden. So lobte der ‚Guardian’ seinen „feinen Geschmack für die geschichtsverbundene Natur aufrichtiger Musik“, während die BBC den Sänger und Gitarristen bereits 2011 auf die ‚Introducing Stage’ des Glastonbury Festivals einlud. Als „Jake Bugg“ erschien, stieg er umgehend zum neuen Star auf: Platz 1 in England, Top Ten-Platzierungen in ganz Europa (darunter auch in Deutschland) und sogar eine solide Platzierung in den US-Billboard Charts belegten seine Ausnahmequalität vom Fleck weg.

Mit zwölf fing der Sohn eines Krankenpflegers an, Gitarre zu spielen. Als er in einer Folge der „Simpsons“ auf den Song „Vincent“ von Don McLean stieß, entschied er nach eigener Aussage, „dass ich auch genauso schöne Songs schreiben möchte“. Die BBC wurde über ihre „Introducing“-Plattform, auf der Jake Bugg einige selbstproduzierte Songs hochgeladen hatte, auf den jungen Musiker aufmerksam. Danach überschlugen sich die Ereignisse. Er unterschrieb einen Plattenvertrag mit Mercury Records und ging gemeinsam mit Stars wie Lana Del Rey, Example und Michael Kiwanuka auf England-Tournee. Mit nur drei Singles konnte sich Bugg einen großen Namen in seiner Heimat machen. Zwischendurch fand er Zeit, sein Debütalbum „Jake Bugg“ aufzunehmen. Der Grundstein für eine sensationelle Musiker-Laufbahn war gelegt – und wurde mit dem nur 10 Monate später veröffentlichten, zweiten Album „Shangri-La“ beeindruckend bestätigt.

Sein Songwriting-Stil orientiert sich vorzugsweise am Sound vergangener Tage. Seine großen Einflüsse sind Bob Dylan, die Beatles, Jimi Hendrix und Donovan, vereinzelt hört man aber auch Referenzen an Bands wie Oasis oder The White Stripes heraus. Er selbst sagt von sich: „Ich wäre sehr gern in den 60ern geboren worden, das wäre meine Zeit gewesen. Aber nun ja: Jetzt bin ich hier.“ Wie sehr ihn der Sound vergangener Tage beeinflusst, bewies auch sein drittes Album „On My One“, das er nahezu im Alleingang schrieb, aufnahm und selber produzierte. Es war sein Versuch die Coolness vergangener Tage in die Jetztzeit zu überführen.

Diese Coolness hat er sich nun für sein neues Album „Hearts That Strain“ erneut zu eigen gemacht. Für die Platte reiste er nach Nashville, um dort mit einigen lokalen Größen zu kooperieren – darunter der altgediente Indiemusiker Matt Sweeney, aber auch der ebenfalls tief in der Nashville-Tradition verankerte The Black Keys-Frontmann Dan Auerbach. Obendrein lud er die legendären Memphis Boys ins Studio, die schon Alben mit Dusty Springfield und Elvis Presley aufnahmen. Gemeinsam mit dem Produzenten David Ferguson entstand ein Werk, das das jeweils Beste aus britischem Songwriting und amerikanischer Südstaaten-Grandezza bereithält.