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LUKE SITAL-SINGH © Gullick

LUKE SITAL-SINGH

+ Joseph & Maia

Datum: Freitag, 02. Juni 2017
Ort: Auster-Club, Berlin ( Pücklerstraße 34 · 10997 Berlin)
Einlass: 19:00
Beginn: 20:00

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Die britischen Medien überschlugen sich bereits rund um seine Debüt-EP bei dem Versuch, die außergewöhnliche Stimme von Luke Sital-Singh sowie sein unglaubliches Gespür für sensible Schwingungen zu beschreiben. „Diese Stimme: Das ist es. Ein gebrochener, verletzlicher Klang, voller Ärger und Hoffnung, Leidenschaft und Schönheit“, schrieb ‚The Telegraph’. Und ‚The Guardian’ ergänzte: „Dieser Troubadour mit der Tremolo-Stimme könnte der kommende Bon Iver werden, dazu bestimmt, Folk-Traditionen in neue Richtungen lenken.“ Kaum eine Liste mit den Empfehlungen des Musikjahres 2014, auf denen sich sein Name sowie jenes seines Debüt-Albums „The Fire Inside“ nicht gefunden hätte. Nach einer schier endlosen Tournee verzog sich Luke Sital-Singh in die Einöde von Donegal, um im Rahmen eines höchst selbstreflexiven Prozesses sein zweites Album „Time Is A Riddle“ aufzunehmen, das nun am 12. Mai erscheint. Bereits kurz darauf, zwischen dem 29. Mai und dem 2. Juni, kommt der begnadete Singer-/Songwriter für drei Konzerte in Köln, Hamburg und Berlin nach Deutschland.

In Großbritannien ist man sich einig: Hinter Luke Sital-Singh verbirgt sich eines der besten jungen, vitalen Talente des Singer-/Songwriter-Genres, das bereits jetzt in einem Atemzug mit Größen wie Jeff Buckley, Damien Rice oder Ben Howard genannt wird. Sein Name tauchte 2014 auf jeder Liste auf, die die vielversprechendsten Newcomer des Jahres vorstellt, darunter die ‚iTunes New Artists’-, die ‚Spotify Spotlight’- sowie die renommierte BBC-Liste ‚Sound of 2014’. Er spielte auf zahllosen Festivals wie The Great Escape, Laititude, Cambridge Folk Festival oder der Secret Garden Party und ging gemeinsam mit anderen Newcomern auf die ‚Communions New Faces’-Tour.

Schon früh zählte Luke Sital-Singh Künstler wie Bruce Springsteen, Neil Young und Josh Ritter zu seinen größten Einflüssen. Mit seinen ersten EPs „Fail For You“, „Old Flint“ und „Nothing Stays The Same“ machte der heute 29-Jährige 2013 als eines der aufregendsten Newcomer-Talente auf sich aufmerksam. Schnell folgte die Unterstützung von renommierten Radiostationen und überdies war Luke als gefeierter Support von The Staves, Martha Wainwright, Kodaline und den Villagers zu erleben und performte eine Serie von ausverkauften Shows in verschiedenen Londoner Clubs.

Diese ersten EPs wurden sehr behutsam und detailverliebt produziert und in einem höchst organischen Klang belassen. Eindringliche Kompositionen mit hohem Identitätsfaktor verbinden sich mit feingeistigem Gefühl und einer atemberaubenden Gesangs-Performance, die die eingangs erwähnten Vergleiche mit den Größen der jungen Folk-Szene mehr als rechtfertigt.

Im August 2014 erschien mit „The Fire Inside“ sein Debütalbum, das europaweit auf sich aufmerksam machte und viele überwältigende Kritiken erhielt. Allein: Der Erschaffer dieses wunderschönen Albums war mit dem Ergebnis nicht glücklich. Sein Vertrag mit einem Major-Label habe ihm viele Kompromisse abverlangt, manche Songs seien zu poliert und opulent ausgefallen. Als eine höchst unkonventionelle „Entschuldigung“ an seine Fans veröffentlichte Sital-Singh daraufhin einen öffentlichen Brief, in dem er sich und seine Motivationen noch einmal erklärt.

Mit einem neuen Indie-Label im Rücken, nahm Luke Sital-Singh im vergangenen Herbst in einem Studio jenseits aller Zivilisation nun exakt das Album auf, das ihm vorschwebte: Komplett live eingespielt, ohne überflüssigen Zierrat im Arrangement, atmen die Songs auf „Time Is A Riddle“ nun genau die Gelassenheit und naturbelassene Aura, die sich ihr Komponist vorgestellt hatte. Damit ist er seinem Ziel, ein Songwriter von großer Zeitlosigkeit zu werden, einen entscheidenden Schritt näher gekommen.