Robert Rotifer

Robert Rotifer

Datum: Mittwoch, 07. März 2018
Ort: Auster-Club, Berlin ( Pücklerstraße 34 · 10997 Berlin)
Einlass: 19:00
Beginn: 20:00

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Robert Rotifer, Jahrgang 1969, wuchs in Wien auf, verbrachte dort die mittleren Achtziger bis Neunziger in diversen Bands und Plattenläden, wurde zwischendurch Musikjournalist und Radiomensch, zog 1997 nach London und machte dort genauso weiter. Seit 2004 wohnt er in Canterbury und pendelt bei Bedarf in die Pop-Hauptstadt. In seinem Büro/Studio/Sauhaufen entstehen Artikel, Sendungen, Radiobeiträge, aber auch jede Menge Songs. Nebst seinen Kollaborationen mit anderen Künstlern (John Howard & The Night Mail, Papernut Cambridge, Darren Hayman/Hefner etc.) hat Rotifer seit 2001 neun Alben veröffentlicht.
Robert Rotifer ist: ein großartiger österreichisch-britischer Künstler!
1996 veröffentlichte er nach verschiedenen anderen Wiener Projekten seine erste Solo-Doppel-Single (unter Beteiligung der Sofa Surfers). Später in London stellte er die Band „Rotifer“ zusammen. Ein von Wreckless Eric produziertes Album („The Hosting Couple“) erschien auf Edwyn Collins‘ Label AED.
Das Video „The Frankfurt Kitchen“ (eine Ehrung der legendären österreichischen Architektin Margarete Schütte-Lihotzky, deren Entwurf der „Frankfurter Küche“ sie international bekannt machte) befindet sich in der ständigen Sammlung des MoMa in New York:

2016 brachte Rotifer „sein bisher persönlichstes Album“ („Falter“) heraus, „Not Your Door“, in dem er auch an die österreichische Widerstandskämpferin und Kommunistin Irma Schwager erinnert. Und die deutschen Musikfans kennen Robert Rotifer seit vielen Jahren als Pop-Autor, der u.a. für den „Rolling Stone“ oder die „Berliner Zeitung“ aus England berichtet.

Popmusik und Politik gehen bei Robert Rotifer seit jeher Hand in Hand, und sie gehen gut zusammen. Und so ist es keine Überraschung, daß sich Robert Rotifer in seinem soeben erscheinenden Album „Über uns“ mit den aktuellsten politischen Entwicklungen in Europa auseinandersetzt: Mit dem Brexit vor allem, von dem er als in England lebender Künstler sozusagen doppelt betroffen ist, als Bürger und als Künstler. Aber auch der aufkommende Populismus und die modernen Zeiten allgemein sind seine Themen – Themen, die er diesmal auf „Wienerisch“ (aber, wie der große Ernst Molden, auf dessen Label „Über uns“ erschienen ist, anmerkt: das ist eher ein „Hochösterreichisch“, jedenfalls ein „wunderbares Deutsch“…) besingt. Und zwar so, wie es große Songwriter tun: die kleinen Details beschreiben, um auf das Große zu kommen; nachdenklich und auch humorvoll singen, um das Leben allgemein zu beschreiben. Von einer Leichtigkeit und Allgemeingültigkeit, die vielleicht dann doch wieder nur österreichische Künstler in deutscher Sprache hervorbringen können…

Ein ganz hervorragendes Album ist das geworden, das Robert Rotifer im März 2018 auch in D und CH auf einer Solotournee vorstellen wird.

„Unser Mann in London, Robert Rotifer, beschrieb im November-Heft noch den ‚Tod der Gitarre‘ – er spielt aber selbst eine. Bereits neun Alben hat der gebürtige Österreicher mit und ohne seine Band aufgenommen, nun sein zehntes, das erste in deutscher Sprache. Es heißt ‚Über uns‘ und handelt vom Leben in England unter der Brexit-Wolke. Die Platte ist so gut, daß sie sich sogar in unseren Kritiker-Charts plazieren konnte.“
„Rolling Stone“

Robert Rotifer, „Über uns“, Platz 13 der Kritiker-Charts Dezember 2017, „Rolling Stone“