SEAN MCCONNELL Photocredit: Joshua Black Wilkins

SEAN MCCONNELL

Datum: Sonntag, 16. Februar 2020
Ort: Musik & Frieden · Berlin ( Falckensteinstrasse 48 · 10997 Berlin)
Einlass: 19:00
Beginn: 19:30

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Frankfurt, 5. November 2019 – Nach Terminen in Großbritannien und den Niederlanden im Herbst dieses Jahres kündigt der amerikanische Singer/Songwriter Sean McConnell nun auch seine ersten Deutschlandtermine an. Der Musiker aus Nashville wird auf zwei exklusiven Clubshows hierzulande sein im Februar erschienenes neues Album „Secondhand Smoke“ (Big Picnic Records) live vorstellen. Der 34-Jährige ist zu sehen in Berlin am 16. Februar 2020 im Musik & Frieden und in Hamburg am 17. Februar 2020 in der Nochtwache.

Dass Sean McConnell irgendwann in die Fußstapfen seiner Musiker-Eltern treten würde, war klar: Schon mit 15 Jahren veröffentlichte der Teenager im Jahr 2000 sein erstes Album „Here In The Lost And Found“ auf seinem eigenen Label. Mittlerweile lebt der 34-Jährige in Nashville und hat mit „Secondhand Smoke“ sein neuntes Album herausgebracht, eine in sich geschlossene Sammlung modernen Folks. „Secondhand Smoke” stellt provokative Fragen: Wie sind wir zu denen geworden, die wir sind? Was oder wen lieben wir? Es geht aber auch um das Erwachsenwerden, Schmerz und Freiheit – Fragen, die uns alle ewig beschäftigen werden.

Seit fast 20 Jahren ist Sean McConnell bereits im Geschäft, dementsprechend lang und divers ist die Liste der Künstler, die die Stücke des talentierten Songwriters aufgenommen haben, denn damit hat er seine Karriere begonnen: Tim McGraw, Martina McBride, Brad Paisley, Rascal Flatts, Meat Loaf, Jake Owen, Brothers Osborne, Christina Aguilera, Buddy Miller und viele mehr vertrauten seinen Instinkten und seinem Können, sie haben es bis heute nicht bereut. Und der Erfolg gibt ihm nicht nur recht, sondern er reißt nicht ab: Sean McConnell verzeichnet 2018 seine erste Nr.1-Single mit Brett Youngs “Mercy”, das er mit diesem zusammen schrieb. Aber auch als Solokünstler unter eigener Ägide ist er in der Lage, Konzerthallen auszuverkaufen und die Zuschauer zum Zuhören zu bewegen. McConnell ist als Performer ein wahres Naturtalent, denn seine warme Stimme, meist nur unterstützt von einer Akustikgitarre, Keyboards oder Streichern, ist in der Lage, sehr viele unterschiedliche Leute mit unterschiedlichen  Musikgeschmäckern anzusprechen. „Mein Lohn besteht darin, Musik machen zu können”, grinst er. „Alles andere ist nur ein Bonus.” Mit seinen erst 34 Jahren kann er schon auf einen Katalog zurückblicken, den manche doppelte so alte Künstler kaum erreichen. Zwischen dem erwähnten Debüt aus dem Jahr 2000 bis zu seinem selbstbetitelten 2015er-Werk war er ein völlig unabhängiger Künstler. „Ein Erfolg über Nacht ist nicht die Regel – er ist die Ausnahme“, sagt er zu Recht.

Viel hat er übernommen von seinen Eltern, beides professionelle Musiker in  Massachusetts, wo er aufwuchs. Er begann mit dem Gitarre spielen mit zehn Jahren, als seine Familie nach Georgia umzog. Fünf Jahre später, im Jahr 200, veröffentlichte er mit „Here In The Lost And Found“ sein Debüt in Eigenregie. Zwischen den Jahren 2003 und 2014 folgten fünf weitere Scheiben plus drei EPs. Danach konnte er einen der begehrten Publishing Deals mit Warner-Chappell ergattern und schrieb Songs für eine ganze Reihe von bekannten Künstlern, darunter Meat Loaf, Tim McGraw, Martina McBride, Buddy Miller, David Nail, Rascal Flatts, Jason Castro, Scotty McCreery, Jimmy Wayne, Phil Stacey, Brothers Osborne, Plain White T’s, Eli Young Band und Brad Paisley. Auch für die TV-Show “Nashville” steuerte er Songs bei. Durch diese Arbeit wurde Wade Bowen auf ihn aufmerksam, der ihn unter seine Fittiche und mit auf große US-Tour nahm. Seinen ersten eigenen Deal unterschrieb McConnell 2016, von da an nahmen die Dinge ihren Lauf und er gilt in der aufstrebenden neuen Country-Szene als absolutes Juwel unter der Songwritern. „Das liegt vielleicht auch daran, dass ich immer absolute künstlerische Freiheit genießen konnte“, erklärt er. „Es gab niemanden, der mir zu sagen hatte, was ich tun sollte.“

McConnells Songs und deren Geschichten haben oft einen biblischen Hintergrund, was sie aber trotzdem immer noch einen aktuellen Bezug haben lässt. Der Mann ist kein Prediger, sondern ein Erzähler, der zum Nachdenken anregen will. „Diese Geschichten sind bekannt, die Leute kennen sie, aber was folgt daraus?“ fragt er. „Manchmal ist die Richtung eine andere, als man denkt oder gedacht hat.“

Sein aktueller Favorit ist “Everything That’s Good”, ein Song über die Liebe zu seiner Tochter. Zusammen mit dem Titelsong des aktuellen Albums gibt er sehr viel über seinen Verfasser preis: „Ich hoffe, die Leute nehmen sich die Zeit, diese Songs in Ruhe zu hören, um sich dann das daraus zu nehmen, was sie brauchen. Denn Musik ist eine Erfahrung auf mehreren Ebenen.“