Shallou

Shallou

Datum: Donnerstag, 18. Oktober 2018
Ort: Kantine am Berghain, 10243 ( Am Wriezener Bahnhof · 10243 10243)
Einlass: 19:00
Beginn: 20:00

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Souls World Tour
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Shallou: Aufregender Künstler zwischen Elektronik, Indie & Ambient
Mehr als 75 Millionen Plays seiner ersten EP auf Spotify
Debütalbum „Souls“ unlängst erschienen
Exklusive Deutschland-Show am 18. Oktober in Berlin

Die Musik von Shallou bewegt sich in einem aufregenden Spannungsbogen zwischen Electro, Downbeat, Deep-House, Ambient und Indie-Musik und entzieht sich damit fast jeder klassischen Kategorisierung. Hinter dem Projekt steht der aus Washington stammende und mittlerweile in Los Angeles lebende Sänger, Musiker und Produzent Joe Boston, der seine einzigartige Musik von Anbeginn vollkommen alleine erdacht, aufgenommen und produziert hat. Nach mehreren in der Onlinewelt höchst beachteten Singles erschien im Mai 2017 mit „All Becomes Okay“ seine erste EP, die es bislang alleine auf Spotify auf mehr als 75 Millionen Plays bringt. Nun erschien mit „Souls“ sein programmatisch betiteltes Debütalbum – programmatisch deshalb, weil seine Musik, obschon elektronisch erzeugt, voller Seele ist. Am 18. Oktober wird Shallou ein exklusives Deutschlandkonzert in Berlin spielen.

Dass Joe Boston dereinst Musik machen würde, die weit aus dem üblichen Raster fällt, war früh abzusehen: Bereits als kleines Kind und animiert durch den eigenen Vater, einem regelrechten Musiknerd, hörte Boston schon in jungen Jahren am liebsten komplex arbeitende und klanglich herausfordernde Indie-Bands wie Radiohead, Wilco oder Calexico. Als Teenager ließ er sich von Musikern wie Gold Panda oder James Blake inspirieren und begann, im Geiste dieser eigenwilligen Elektronikmusikproduzenten erste eigene Tracks am Computer zu basteln. Ähnlich wie bei Blake und eher ungewöhnlich für den Bereich der elektronischen Musik, garnierte er viele seiner Tracks jedoch mit einem stark von der Soulmusik beeinflussten Leadgesang, der seinen oft abstrakten Arrangements einen Rahmen und eine Kontur gaben.

Als er im Jahr 2014, mittlerweile gut geschult an Piano, Gitarre und Bass, mit dem Hochladen seiner ersten eigenen Stücke begann, wurden unmittelbar viele Trendmedien auf ihn aufmerksam. Es folgten erste Artikel in The Fader, Complex, Spin, Hype Machine und anderen, und so wurde man auch außerhalb der Netzwelt auf den jungen Musiker aufmerksam. Seine schwerelosen Tunes, die das Fließende des Ambient mit dem subtilen Druck von Deep-House und dem repetitiven Minimalismus von Downbeat verbinden, fanden schnell viele Anhänger. Derzeit zählt er zu den meistgestreamten Künstlern auf dem Musikdienst Spotify.

2018 dürfte nun das Jahr des internationalen Durchbruchs für Shallou werden. Denn unlängst erschien mit „Souls“ sein erstes Album, das er in bester DIY-Manier nicht nur komplett alleine eingespielt und produziert hat, sondern auch über sein selbst gegründetes Label Sleeptalker vertreibt. Am Ende dieses Jahres sollte wohl so ziemlich jeder, der auf der Suche nach besonderer Elektronikmusik ist, von Shallou gehört haben.