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Slenderbodies

Slenderbodies

+ Aunt Sally

Datum: Sonntag, 30. September 2018
Ort: Maschinenhaus, Berlin ( Knaackstraße 97 · 10435 Berlin)
Einlass: 19:00
Beginn: 20:00

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Falsett-Träumereien mit Slenderbodies
Duo aus L.A. mit höchst eigenständigem Indie-Dream-Pop
Mehrteiliges Projekt „Fabulist“ veröffentlicht
Exklusive Deutschland-Show am 30. September in Berlin

Bittet man das Duo Slenderbodies, ihren Sound in eigenen Worten zu beschreiben, erhält man eine Antwort, die nicht weniger blumig und transzendental ausfällt wie ihre Musik selbst: „Wir malen mit den Schwingungen der Stimme Portraits über die Songs von Sirenen, über eindrückliche Nächte mit fremden Liebhabern, über den Verlust der Romantik und die Frage, was Zuhause ist.“ Bereits dieses Zitat belegt, dass man es bei dem Duo aus Los Angeles mit keiner gängigen Formation zu tun hat. Was sich ebenso an ihrer kuriosen Veröffentlichungspolitik zeigt: Auf die erste EP „Sotto Voce“ folgte ein Jahr später ihr offizielles Debütalbum „Fabulist“, dem sich nun in diesem Jahr wiederum die Ergänzung und thematische Erweiterung „Fabulist Extended“ anschloss, eine Sammlung von vertonten Kurzgeschichten, die die Inhalte ihres Debüts noch einmal aufgreifen und vertiefen. Im Konzert wird bei den Slenderbodies ohnehin alles eins: Hier verdichtet sich ihre große Leidenschaft für vielstimmigen Falsett-Gesang mit behutsamen Gitarren, leichten Beats und einer Vielzahl an psychedelischen Field Sounds. Dies alles lässt sich am 30. September im Rahmen einer exklusiven Deutschland-Show in Berlin auch hierzulande erleben.

Ben und Max, die beiden Musiker hinter den Slenderbodies, die nicht nur ihren Nachnamen, sondern generell nahezu alles Private von ihrem Projekt fernhalten, lernten sich während ihres Studiums kennen und experimentierten zunächst drei Jahre lang mit analogen und digitalen Sounds, bevor sie den ersten Song schrieben. Erst als sie den Eindruck gewonnen hatten, ihren absolut eigenen, unverwechselbaren Klang gefunden zu haben, machten sie sich ans Songwriting – und produzierten innerhalb von vier Wochen ihre erste EP „Sotto Voce“. Nicht nur in Kalifornien, sondern landesweit erregten die beiden Multiinstrumentalisten, die beide sowohl die Kopf- als auch die Falsett-Stimme virtuos beherrschen, damit in den einschlägigen Musikblogs großes Aufsehen.

Entsprechend wurde auch ihr erster Longplayer „Fabulist“ gefeiert, der stilistisch einen besonderen Spannungsbogen zwischen Indie, Dream-Pop, Singer-Songwriter, Ambient und Psychedelica aufweist und inhaltlich die Erzählgattung der klassischen Fabel aufgreift. In fantastischer, teils surrealer Sprache erzählen die Slenderbodies darin von Dingen aus der Traumwelt und dem Unterbewussten, von guten Tieren und ungesunden Bindungen. Schon während der Arbeit an diesem ersten Album stellten die beiden fest, dass ihr Konzept zu mehr reicht als nur einer Platte; und so erschien zuletzt die Erweiterung „Fabulist Extended“, die viele Themen des Albums erneut aufgreift und die Fabel in die Gattung der Kurzgeschichte überführt.

Allem voran steht jedoch die Musik, und die ist etwas Außergewöhnliches. Denn Ben und Max collagieren eher ihre vielschichtigen Klänge, als dass sie klassische Riffs komponieren würden; ihre Songs wirken daher ähnlich pastellartig und auf eine kunstvolle Weise verwaschen wie Aquarell-Malerei. Und auch im Konzert gelingt es den beiden, das Publikum mitzunehmen auf eine unvorhersehbare Reise in klangliche Zwischenwelten.