Zitadelle


Lionel Richie – Liebeskummer adé

Er ist 67 Jahre alt. Er ist lebenserfahren. Er ist der Soul schlechthin. All diese Eigenschaften machen Lionel Richie, zu dem was er ist.

Er hat Wiedererkennungswert und verzaubert sein Publikum, ob jung oder alt, mit Songs die das Herz berühren. Die Show ist eigentlich recht simpel, der Master of Soul braucht keine großartige Effekthascherei auf der Bühne oder Videobotschaften auf der Leinwand. Das Einizige womit er arbeitet, ist seine Stimme und die hat es noch gewaltig drauf. Er nimmt es lässig und gekonnt mit dem Citadel Music Festival auf.

Zwar kommt nicht viel Neues, doch seine Hits, darunter „Hello“ oder „Three Times A Lady“, „Say You, Say Me“ bis „Endless Love“, welchen er einst mit Diana Ross im Duett sang, treffen sofort ins Schwarze wie ein Blitz. Mit „All Night Long“ verabschiedet er sich heimlich von seinem Publikum und kehrt nicht wieder, trotz jubelnder Ovationen. Stattdessen lässt er seine Fans dreier Generationen zurück, die dennoch mit lächelnden Gesichtern die Zitadelle verlassen und froh sind, dass sie früh ins Bett kommen. Schließlich es für viele schon sehr spät.

„Er gibt sich lässig, bodenständig und bestens gelaunt. Er ist von einer entwaffnenden Herzlichkeit, und dennoch wird man an diesem Abend das Gefühl nicht los, hier macht ein Show-Profi Dienst nach Vorschrift. Richie serviert seine emotionsbewegten Liebeslieder wie „Three Times A Lady“ oder „Hello“ im Wechsel mit pulsierender Partymusik, mit treibenden Funk-Hymnen voll krachender Gitarrensoli. Bei Commodores-Klassikern wie „Brick House“ oder „Fire“ wird die Freilichtbühne zur Open-Air-Disco.“ (Textquelle: Berliner Morgenpost, Photo: Peter Engelke)

 

 

 

PJ Harvey – Die melodische Missionarin

Leid und Elend. Zwei wichtige Stichwörter in der Playlist von Polly Jean, kurz PJ Harvey, genannt.

Die Musikerin ließ keinen Zweifel an ihrer Ernsthaftigkeit, mit der sie das Publikum besingt, auf der riesigen Bühne des Citadel Music Festivals aufkommen. In ihrem sozialkritischen Song „The Community of Hope” erzählt sie mit nostalgisch trällender Stimme von einem längst ausgeträumten amerikanischen Traum. Und die Masse unterstützt sie in diesem Glauben mit wiegenden Köpfen, erhobenen Händen und digitalen Aufnahmen in Form von Fotos und Videos. So auch die Band hinter und das Saxophon mit ihr. Alle wiegen sich in einer skrupellosen Welt dank kurzer Idylle.

PJ Harvey mag sich nicht festlegen, so wie sie Leid und Elend in ihren Songs verknüpft, so verbindet sie auch musikalische Genres. Blues, Indie, Country, Rock’n’Roll. Eine heiße Suppe, die nur schwer zu löffeln und nicht für Jedermann greifbar ist. Dennoch fühlten sich rund 7.000 Besucher dazu berufen, sich der melodischen Missionarin hinzugeben. Genügend Vorarbeit für eine vernünftig gefüllte Show hat PJ Harvey allemal geleistet. Für ihr aktuelles Album „The Hope Six Demolition Project“ besuchte sie mit einem Kriegsfotografen unter anderem den Kosovo, Ghettos amerikanischer Großstädte und Afghanistan, um sich ein eigenes Bild von dem Schicksal der Menschen in diesen Krisengebieten zu machen.

„Mit eindringlicher Stimme, begleitet von langjährigen Wegbegleitern, wie Mick Harvey und John Parish, offenbart sich die Sängerin als unversöhnliche Wundenkratzerin. Sie protokolliert das globale Elend und verpackt es in mal traurige, mal aufrüttelnde Melodien. Ein schöner Abend über eine unschöne Welt. Dabei versucht PJ Harvey erst gar nicht Versöhnlichkeit vorzugaukeln. Sie spart sich die Begrüßung, sie stellt zwar ihre zehn Musiker vor, weitere Ansagen aber bleiben aus. PJ Harveys Weltsicht wirkt zu düster für das Tageslicht. Und als das nach dem mehr als eineinhalbstündigen Konzert der Dämmerung, verschwindet eine große Künstlerin unter großem Applaus…“ (Textquelle: MAZ, Photo: Peter Engelke)

 

VOLBEAT – Große Bühne und viel Bier sorgen für neuen Aufwind

Mit Hommage, Charme und Bier feuern VOLBEAT die zweite Konzert-Ladung beim Citadel Music Festival ab

Am vergangenen Abend haben es die Dänen von VOLBEAT mit ihrer ausverkauften Rock-Show vor einem erwartungsvollen Publikum krachen lassen. Das zweite Konzert im Rahmen des Citadel Music Festivals ist nicht nur mit gigantischen Besucherzahlen, sondern auch mit einer Hommage an Muhammad Ali und dem Support von Uncle Acid & The Deadbeats zu einem feuchfröhlichen Bierabend für alle Teilnehmer geworden.

Der Volbeat-Sänger Michael Poulsen trägt die Legenden direkt am Herzen. Dazu gehören neben Motorheäd, auch Johnny Cash und Elvis – allesamt wahre Helden ihrer Zeit, denen VOLBEAT mit Gesang, Drums und Gittare zu einem Metal-Gewitter verhelfen. Ihr sechstes, erst kürzlich am 03. Juni erschienenes Album „Seal the Deal & Let’s Boogie“ wurde neben klassischen Hits wie „Sad Man’s Tongue“ oder „Fallen“ mit Feuer und Flamme zum Besten gegeben. Schlussendlich rundet die musikalische Einlage für Muhammad Ali das Konzert in der Zitadelle ab.

Hier gehts zu den noch bevorstehenden Acts des Citadel Music Festivals!

„Die verstorbene Box-Legende und die dänische Rock’n’Roll-Band passen zueinander wie die finale Faust ins Gesicht des Gegners. Wuchtig, hart, geradeaus – so war der Boxer und so sieht sich auch Poulsen, der Volbeat-Chef mit der abgerissenen Metal-Weste. Beim Konzert am Dienstagabend in der Zitadelle Spandau stellen er und seine drei Bandkollegen das unter Beweis. Mit ihrer vom Country angehauchten Version von Heavy Metal sind Volbeat zum Phänomen geworden. Kaum einer scheint Volbeat zu kennen, aber alle gehen hin. Der Auftritt in Spandau war neben denen der Superstars Adele und Rammstein eines der am schnellsten ausverkauften Berlin-Konzerte des Jahres.“

(Textquelle: Märkische Allgemeine, Photo: Thomas Spindler)

 

 

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Die Sonne scheint, die Gesichter fangen an zu strahlen und am 29. Mai öffnen sich wieder die Tore zum CITADEL MUSIC FESTIVAL 2011.

Neben den unterschiedlichsten Stars der nationalen und internationalen Musicszene erwartet die Besucher wieder die wunderschöne aussergewöhnliche Atmosphäre der Zitadelle.

Die Konzertbesucher können auch dieses Jahr wieder die interne Ausstellung (Doppelblick – Matthias Koeppel und Sooki, Mo. 13.06.2011 – So. 04.09.2011) bis Konzertbeginn besuchen. Und obwohl das diesjährige Festival noch nicht einmal angefangen hat, haben sich schon BLINK 182 für das Jahr 2012 auf der Zitadelle angemeldet.


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