
Wann
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr
Wo
Revaler Straße 99
10245 Berlin, DE
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A LONG WAY FROM KANSAS
Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 haben Hot Chip acht Alben veröffentlicht und einen Sound zwischen Synth-Pop, Alternative und House entwickelt, der mit einer unvergleichlichen Harmonie hervorsticht. Vier Jahre nach der Veröffentlichung ihres aktuellen Albums, nach einem Auftritt in der zweiten Staffel der Netflix-Serie „Beef“ und dem 20-jährigen Jubiläum ihres zweiten Albums „The Warning“ (das sie mit einem Auftritt im NPR Song Exploder Podcast zelebrierten) meldet sich die Band aus London nun mit der Ankündigung ihres neunten Studioalbums „A Long Way From Kansas“ und einer dazugehörigen Tour zurück. Am Freitag, den 26. Februar 2027, werden Hot Chip im Berliner Astra mit neuen Songs im Gepäck live zu sehen sein. Dabei versprechen die Londoner eine Show, die klanglich düsterer, ekstatischer, abstrakter, rauschiger, fremder und besser ist als je zuvor und ganz klar zeigt, dass Hot Chip den Weg von Kansas nach Hause zweifelsfrei kennen.
Schon seit Beginn ihrer Karriere haben Alexis Taylor, Joe Goddard, Owen Clarke, Al Doyle und Felix Martin sowohl Liebe als auch Harmonie durch ihre Kunst kanalisiert und mit ihrer Musik weltweit die Herzen ihres Publikums erreicht. Daraus resultierten ab 2004 die Alben „Coming on Strong“ (2004), „The Warning“ (2006), „Made in the Dark“ (2008), „One Life Stand“ (2010) und „In Our Heads“ (2012), die Hot Chip im Zweijahresrhythmus veröffentlichten. Nach „Why Make Sense?“ (2015) dauerte es vier Jahre, bis „A Bath Full of Ecstasy“ 2019 erschien. Vier weitere Jahre nach „Freakout/Release“ (2022) meldet sich die Band nun mit ihrem neunten Album zurück, das am 8. Januar 2027 erscheint. „A Long Way From Kansas“ zeigt Hot Chip dabei von ihrer bisher persönlichsten Seite und paraphrasiert Dorothy aus The Wizard of Oz, ihren Hund und die Distanz, die sie beide bewältigen müssen, um zurück nach Hause und zur Normalität zu kehren. Während der Opener „Stuck Record“ Alexis Taylors Platz im Leben mit schwungvollen Melodien und sprudelnden Rhythmen reflektiert, prallen beim namensgebenden Track „Kansas“ Loops und zerrissene Noten aufeinander. Vom energetischen Focustrack „Waiting Around“, der an eine moshpittaugliche Version von „Over and Over“ (2006) erinnert, über Beth Dittos Feature auf dem Song „Me In Your Head“ bis hin zur Leadsingle „Random Violence“, die Joes und Alexis‘ Stimmen in einer majestätischen Hommage an den 2025 verstorbenen Freund und DJ Keith McIvor (Optimo) kontrastieren, wandelt sich jeder Track auf seine ganz eigene Art und Weise im Kontext des Albums. Geprägt von Kriegen, Todesfällen, der Klimakatastrophe und der Düsternis des modernen Lebens findet das Album seinen eigenen Weg, das Leben trotz aller Umstände zu feiern.