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Als avantgardistische Pop-Neudenker:in und multidisziplinäre Künstler:in wird HYD un-ter anderem für Werke gefeiert, „die man auch inhalieren und trinken kann“ (New York Times). Längst gilt HYD als Visionär:in zwischen Visual Art, Contemporary Pop und Per-formancekunst. Nachdem die gebürtige Texaner:in (they/them) im Frühsommer das zweite Soloalbum veröffentlichen wird, kommt HYD („Skin 2 Skin“) im Herbst 2026 für eine exklusive Live-Performance nach Berlin. Man darf gespannt sein auf eine Show, mit der die US-Künstler:in die Grenzen dessen, was ein Konzert sein kann, abermals spren-gen und neu definieren wird.
Im Gepäck hat HYD das am 22. Mai 2026 erscheinende zweite Soloalbum „Hold Onto Me Infinity“. Angekündigt durch die Single „Angel“, für die HYD Producer Hudson Mo-hawke ins Boot holte, entstand das Album während eines langen Inselaufenthalts – kaum überraschend, nachdem bereits das gefeierte Debütalbum von Lanzarote inspi-riert war. HYD bewegt sich weiterhin nahtlos zwischen Genres sowie Soundwelten und bringt unterschiedlichste Pop-Spielarten zusammen – von futuristischem Hyper-Pop über Dream-Pop bis hin zu Electro- und Shoegaze-Elementen. So leicht, schillernd und eingängig das klingt, verarbeitet HYD mit Tracks wie „Angel“ zwei Todesfälle aus den vergangenen Jahren: 2021 verstarb SOPHIE (1986-2021), einst musikalische Wegbeglei-terin, und 2024 kam HYDs Bruder bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Zu weiteren Highlights des zweiten Langspielers zählen Tracks wie „Freak“ und „Watch You Cry“.
Dass Hayden Dunham aka HYD auf gar keinen Fall den klassischen Karriereweg ein-schlagen würde, war schon 2014 klar: Damals gründete HYD gemeinsam mit dem Briten A. G. Cook und der schottischen Musikerin SOPHIE das schwer greifbare Kunst- bzw. Musikprojekt QT. Kurz für „Quinn Thomas“, handelte es sich dabei um ein virtuelles Al-ter-Ego – einen Avatar, der vor allem zur Vermarktung eines (ebenfalls fiktiven) Ener-gydrinks namens „DrinkQT“ gelauncht wurde. Von Beginn an zwischen Kunst und Kon-sumkritik sowie Musik und multimedialen Formaten angesiedelt, definierte sich die 1988 geborene Musiker:in zunächst vor allem als Designer:in und Performance-Artist (u.a. MoMA PS1, New Museum).
Seit 2020 jedoch stand zunehmend die Musik im Mittelpunkt: An eine frühere Zusam-menarbeit mit Caroline Polachek knüpfte HYD auf dem Debütalbum „CLEARING“ (2022) an – auf der zusammen mit A. G. Cook und SOPHIE geschriebenen Single „Trust“. Zu den weiteren Gästen des Debüts zählten außerdem Jónsi und Danny L Harle. Zudem teilte HYD zuletzt die Bühne mit Künstler:innen wie Charli XCX, Le Tigre, Oklou oder Sega Bodega. Im Oktober bringt die in New York lebende Künstler:in ihr aktuelles Werk nach Europa und inszeniert die kommende Infinity Tour exklusiv im Berliner Privatclub.