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Saam Sultan ist erst 20 Jahre alt und gilt mit seinem markanten Sound bereits als eine der spannendsten Entdeckungen im großbritannischen Rap-Underground. Seit 2024 entwickelt der gebürtige Brightoner einen Stil, der darauf abzielt, ein intensives Hörerlebnis zu schaffen, was ihn mit seiner Single „ydoifeel?“ schließlich durchbrechen ließ. Sein Take auf die Cloud-Rap-Ära der 2010er Jahre und die Y2K-Ästhetik ergänzt Saam Sultan mit verwaschenen Vocals, sphärischen Passagen, die teils ohne Drumbeats auskommen, mesmerisierenden Vibes und verträumter Spannung. Ein einzigartiger Mix, der mit Einflüssen aus Alternative und Indie gleichermaßen experimentell und nostalgisch in seinen Bann zieht und regelrecht süchtig macht. Mit seiner Debüt-EP „Seraphim“ im Gepäck kommt Saam Sultan im Dezember auf der Seraphim Tour für eine Show nach Deutschland.
Saam Sultan nennt die cineastischen Klangwelten von Hans Zimmer sowie die emotionale Rohheit von Jeff Buckley als größte Inspirationsquellen, was sich in seinem Sound bereits früh widerspiegelt. Seine Karriere begann Saam Sultan 2024 mit seiner Debütsingle „Beginnings“, die seine atmosphärischen Klanglandschaften erstmals mit seinem Gesang verknüpfte. Nach weiteren Singles erschien im November des Jahres die Single „ydoifeel?“, die Saam Sultan den Durchbruch brachte. Den frühen Hype um seinen Sound bestätigte der Brite im Frühjahr 2025 mit den Singles „bleed from me“ und „locked in love“, der daraufhin zum klaren Toptrack des Artists wurde und auf Spotify fast 10 Mio. Streams zählt. Mit „Seraphim“ präsentierte Saam Sultan seine Musik erstmals im Kontext einer EP und lieferte acht Songs, die Traumlandschaften der Tumblr-Ära mit einer Art Post-Genre-Realismus verknüpfen und sich schwerelos an das digitale Zeitalter anpassen. Wie Saam Sultan selbst sagte, fühlt sich die EP an wie ein Wendepunkt, bei dem es weniger darum geht, es jemandem zu beweisen, sondern mehr darum, er selbst zu sein. Im August legte 20-Jährige seine aktuelle Single „Come On!“ nach, die seinen Sound mit Einflüssen aus Funk und Disco vermischt und dabei in gänzlich neue, bisher unerforschte Sphären tritt. Einmal mehr beweist Saam Sultan, dass er seine Inspiration nicht wie viele andere junge Artists aus modernen Trends zieht, sondern ein größeres Bild im Blick hat.