Jonathan Wilson © Andrea Nakhla

Jonathan Wilson

Datum: Mittwoch, 28. März 2018
Ort: Privatclub, Berlin ( Skalitzer Straße 85 · 10997 Berlin)
Einlass: 19:00
Beginn: 20:00

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Rare Birds Tour 2018
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Der kalifornische Songwriter und Multi-Instrumentalist meldet sich zurück
Konzerte im März 2018 in Köln, Berlin und Hamburg
Neues Album „Rare Birds“ kommt am 2. März 2018 via Bella UnionTickets ab Freitag, 15. Dezember 2017 im Verkauf

Zuletzt war er im Juni 2016 in Hamburg solo zu erleben, jetzt hat Jonathan Wilson seine Rückkehr nach Deutschland mit Band angekündigt. Der junge Kalifornier wird im Rahmen von drei Shows sein drittes Solo-Album „Rare Birds“ (VÖ 2.3.18 Bella Union/[PIAS] Cooperative) live vorstellen. Jonathan Wilson spielt am 27. März 2018 in Köln im Stadtgarten, am 28. März 2018 in Berlin im Privatclub und am 29. März 2018 in Hamburg im Nochtspeicher.

Der allgemeine Vorverkauf beginnt am Freitag, dem 15. Dezember 2017. Tickets sind unter www.myticket.de sowie telefonisch unter 01806 – 777 111 (20 Ct./Anruf – Mobilfunkpreise max. 60 Ct./Anruf) und bei den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Bekannt dürfte der 42-Jährige den meisten Musikfans durch seine Zusammenarbeit mit Pink Floyd-Legende Roger Waters sein, auf dessen letztem Werk „Is This The Life We Really Want?“ er zu hören ist. Außerdem begleitet er Waters auf dessen laufender „Us & Them“-Tour als Gitarrist und Sänger. Dass er nicht nur ein gefragter Session-Musiker ist, sondern als Produzent mit den Größen der Branche zusammenarbeitet, ist auch kein Geheimnis. Allerdings sind es seine Solowerke, mit denen der in North Carolina Geborene in den letzten Jahren immer wieder Kritiker und Fans begeistert hat. Nach dem Ende seiner Band Muscadine gelingt ihm 2011 mit seinem Erstling „Gentle Spirit“ ein vielbeachteter Einstieg in seine Solokarriere. Das Album landet in den UK Indie Charts auf Platz 15 und schafft es im ‚Mojo‘-Magazin auf Nummer 4 der Jahresbestliste. Das Magazin ‚Uncut‘ kürt ihn zum Künstler des Jahres. Wilson ist ein geborener Netzwerker, hat oft viele unterschiedliche Gäste auf seinen Alben, darunter Chris Robinson (Black Crowes), Barry Goldberg und Graham Nash. Nach dem Release seines Debüts tourt er mit Wilco durch Europa, begleitet auch Jackson Browne, fungiert an Roy Harpers 70. Geburtstag als dessen Special Guest. Von Tom Petty wird er mit seiner Band höchstpersönlich auf dessen „Mojo“-Tour durch Europa im Juni 2012 eingeladen. Im Oktober 2013 bringt Wilson sein zweites Album „Fanfare“ heraus. Es erreicht Platz 8 in den UK Indie Charts,  Platz 50 in den UK Overall Charts,  Platz 18 in den Norway Overall Chart und  Platz 49 in den Niederlanden. ‚Uncut‘ und ‚Rolling Stone Deutschland‘ wählen „Fanfare“ zum Album des Monats. Auch hier gibt es wieder viele illustre Gäste, unter ihnen David Crosby, Graham Nash, Jackson Browne, Mike Campbell, Benmont Tench, Father John Misty, Taylor Goldsmith (Dawes) und Patrick Sansone (Wilco). Auf dem Werk ist ebenfalls erneut Wilsons Band zu hören:  Jason Borger, Omar Velasco, Richard Gowen und Dan Horne. Roy Harper zeichnet für den Text zu „New Mexico“ verantwortlich. Zwischen seinen Solo-Aktivitäten produziert Wilson in seinem legendären Analog-Studio Fivestar, das er 2009 vom Laurel Canyon nach Echo Park verlegt, verschiedene Künstler wie Father John Misty, Conor Oberst, Roy Harper, The Deep Dark Woods und Dawes. Auf seinem aktuellen Werk „Rare Birds“, es ist sein drittes, haben u.a. Lana Del Rey, Josh Tillman, Roger Waters-Bandkollege Lucius und Brian Eno-Sidekick Laraaji mitgewirkt.

„Die Vergleiche mit The Neil Young, CSN, Dennis Wilson und Tom Petty bei den ersten beiden Alben waren zwar toll, aber ich habe das selbst nie so gesehen“, erklärt Wilson. Zuletzt hat sich Wilson mehr auf andere Dinge konzentriert, die man auch deutlich auf dem neuen Album heraushören kann: Künstler wie Talk Talk, Arthur Russell, vielleicht auch ein bisschen Sleigh Bells-meet-George Harrison. „Ich höre meistens mich selbst. Auf diesem Album zitiere ich frühere Versionen von mir selbst und versuche das fortzusetzen, was ich mit 13 Jahren und einem alten 4-Track-Rekorder begonnen habe. Ich höre auch den Einfluss meines Gesangslehrers. Ich höre den Einfluss von Roger Waters heraus, mit dem ich ebenfalls zurzeit der Entstehung dieses Albums im Studio gearbeitet habe. Das alles hat mir das Gefühl gegeben, ich könne mehr in bestimmte psychedelische Weiten und gewisse Sound-Labyrinthe eindringen.” Wilson beschreibt „Rare Birds“ als ein maximalistisches Album, mehr beeinflusst von britischen 80er-Jahre-Produktionen als dem Sound, der in den 70ern aus Südkalifornien kam. Es ist ein neuer, dynamischer Ansatz für Wilson, der mehr an Peter Gabriels frühe Solowerke oder an Kate Bush in ihrer mittleren Phase erinnert. „Dieses Album hat mehr von Trevor Horn als vom Laurel Canyon-Sound.”