Diese Veranstaltung ist leider schon vorbei!
Jetzt unseren wöchentlichen Newsletter abonnieren und keine LOOM Veranstaltung mehr verpassen.

Achtung: Abgesagt!
LOOM

LOOM

Datum: Donnerstag, 15. Juni 2017
Ort: Maze, Berlin ( Mehringdamm 61 · 10961 Berlin)
Einlass: 20:00
Beginn: 21:00

Tickets

“Due to production issues out of our control we unfortunately have to cancel the upcoming tour through Germany. But we will be back sooner than you think”

Bereits gekaufte Tickets können an der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden.

Erstmals in ihrer Karriere werden die harschen Garagenrocker Loom aus England für eine Headliner-Tour nach Deutschland kommen. Das Quintett aus Leamington Spa hat drei Shows im Juni 2017 bestätigt, um sein am 19. Mai 2017 erscheinendes Debüt-Album „Loom“ (Silent Cult/Alive) live vorzustellen. Die Band um Frontmann Tarik Badwan tritt in folgenden Städten auf: in Köln am 14. Juni 2017 im Blue Shell, in Berlin am 15. Juni 2017 im Maze und in Hamburg am 16. Juni 2017 im Headcrash.

Gegründet werden Loom 2012 in Leamington Spa/Warwickshire, mittlerweile lebt die komplette Band in London: Sänger Tarik Badwan, die Gitarristen Joshua Fitzgerald und Matt Marsh, Bassist Harry Badwan (Tariks Bruder) und Drummer Samuel Lister; die letzten beiden stoßen 2015 dazu. Ihre erste Single veröffentlichen sie im Dezember 2012 auf Kassette, die drei Tracks „Bleed On Me“, „Lizard“ und das Misfits-Cover „She“ sind innerhalb von Stunden ausverkauft. Im März 2013 folgt die nächste Single „I Get A Taste“ mit der B-Seite „She’s Not There“, einem Cover der Zombies. Im Herbst desselben Jahres kommt eine weitere auf 200 Exemplare limitierte Kassette auf den Markt, auf der sie mit sechs weiteren Covern ihre Einflüsse offenlegen: Bad Brains, Warsaw, Joy Division, Pixies, GG Allin und „Seasick“ von  The Jesus Lizard. BBC 1 entdeckt die Band und das führt zu der großen Ehre, die Rolling Stones am 6. Juli 2013 im Londoner Hyde Park zu supporten. Danach geht man in Großbritannien und Deutschland u.a. mit Frank Carter & The Rattlesnakes, Queen Kwong und Turbowolf auf Tour. Anfang Dezember 2013 gibt es mit ihrer ersten digitalen EP „Lice“ eine Neuauflage von „I Get A Taste“, „Seasick“ und drei neue Songs namens „Acid King City“, „Lice“ und „Salt“. Besonders „Acid King City” stößt auf positive Resonanzen: Für die Insider-Website ‘The Line of Best Fit’ ist es der „beste Moment ihres knalligen, schmierigen Garagen-Rocks”. ‘Clash Music‘, ein angesagtes UK-Magazin, wählt das Stück zum ‚Track of the Day‘ und bezeichnet es als „ihren wahrscheinlich perfektesten Moment bis jetzt“. Im Mai 2014 veröffentlichen Loom die Vinyl-Single „Yosoko”, mit der B-Seite „Lowdown“, einem Cover von Wire. Ein Video dazu entsteht ebenfalls. Im Juni 2015 gibt es erneut eine Vinyl-Single: „Hate” und eine neue Version von „Bleed On Me“. Loom werden von den Kritikern oft in der Tradition der Bands der frühen 90er eingeordnet, ihre Mischung aus Punk und Grunge wirft meistens den Vergleich mit Nirvana auf. Dabei ist das Selbstverständnis der britischen Band ein anderes: Man will eine „glaubwürdige Rockband mit Persönlichkeit“ sein. Besonders Sänger Badwan, dessen Bruder Faris bei der englischen Top 10-Band The Horrors singt, kritisiert in Interviews, dass viele andere Bands nicht aggressiv genug seien, um sich als Punk oder Grunge zu bezeichnen. Dem ‚Q‘-Magazin gegenüber nannte er „die fehlende Qualität der britischen Indie-Szene“ als einen Grund für die Entstehung von Loom. In einem weiteren Interview mit der renommierten Tageszeitung ‚The Guardian‘ erklärt er die Vorliebe seiner Band für Kassetten: Die Qualität eines Tapes passe am besten zu ihrer Art von Musik. Er bevorzuge Kassetten auch, weil man für die Entstehung und das Artwork mehr Arbeit und Kreativität benötige. Außerdem sei ein Tape besser aufzubewahren und gehe kaum verloren.

Für ihr demnächst erscheinendes Debüt haben sich die Fünf viel vorgenommen, denn sie wollen sowohl niemand kopieren als auch in keine Kategorie gesteckt werden, so Badwan. Also nahm man die eine Hälfte des Albums in Eigenregie auf, die andere mit John Coxon in Ray Davies‘ Konk-Studio. Das Resultat spricht für sich und lässt die musikalische Bandbreite der Band nur erahnen: Tracks wie „Lice”, „Bleed On Me” und „Hate“ klingen wie ein Zwitter aus Stooges-Punk der 70er und 90er-Grunge, während „Barbed Wire“ mehr in Richtung klassischer US- Hardcore-Punk tendiert und „Seasick“ sich am Melvins-Sound orientiert. Andere Stücke wie „Nailbender” hingehen lassen sich mehr als Metal-beeinflussten Misfits-Goth-Punk beschreiben.